
Eigener Pressebereich im Webauftritt
Bei passendem Einsatz kann eine gute Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger Erfolgsfaktor sein. Wenn Sie Pressearbeit ernsthaft und nachhaltig betreiben, dann bleibt Ihr Unternehmen im Gespräch. Noch immer unterschätzen viele Unternehmen die Bedeutung und die Chancen des eigenen Pressebereichs. Die Arbeit ist mühselig, kann sich aber langfristig als Mittel zur Kundenbindung auszahlen und einen Beitrag zum Gesamterfolg liefern.
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Erstellen
Sie im Webauftritt einen eigenen Pressebereich, damit Sie den
effektiven Nutzen erhöhen und sich selbst die Pressearbeit erleichtern.
Den Journalisten und Ihren Lesern bieten Sie so eine bequeme
Zugriffsmöglichkeit auf Presseinformationen. Machen Sie den Zugang
möglichst einfach und halten sich an nachstehende Tipps:
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Richten Sie einen öffentlich zugänglichen Pressebereich ein.
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Integrieren Sie einen gut sichtbaren Link auf den Bereich „Presse".
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Machen Sie Ihren Ansprechpartner bekannt.
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Hinterlegen und archivieren Sie Pressemitteilungen auf Ihrer Site.
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Bieten Sie Bilder in unterschiedlichen Druckqualitäten an (TIF, JPG).
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Beantworten Sie eingehende eMails innerhalb von 24 Stunden.
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Ermöglichen Sie per Formular die Aufnahme in den Presseverteiler.
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Text: Wer hat was, wann, wo, wie, warum/wozu getan (die 6 Ws)?
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Lead: Schreiben Sie komprimiert im ersten Absatz die ganze Story.
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Nutzen: Klären Sie zu Beginn, welchen Nutzen der Anwender hat.
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Umfang: Beschränken Sie Aussendungen auf maximal 3.000 Zeichen.
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Textgliederung: Gliedern Sie den Text nach abnehmender Wichtigkeit.
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Absatzgliederung: Trennen Sie Absätze nur durch eine Leerzeile.
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Textverarbeitung: Schalten Sie Blocksatz und Silbentrennung aus.
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Internet-Adresse: Verwenden Sie die komplette URL mit http://.
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Zusatzinformationen: Speichern Sie ergänzende Inhalte auf Ihrer Site.
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Ansprechpartner: Nennen Sie einen verantwortlichen Mitarbeiter.
Praxis-Tipp: Inhaltliche Kriterien für Pressetitel
Das Wichtigste an der gesamten Pressemitteilung ist der Titel. Anhand
dessen entscheidet sich, ob der Text gelesen wird oder aber im
Papierkorb landet. Sie müssen deshalb gleich auf den Punkt kommen und
den Leser fesseln. Für den Haupt- und Untertitel und auch teilweise für
den Pressetext gelten folgende Rahmenbedingungen:
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Kurz und prägnant: Verwenden Sie maximal 60 Zeichen.
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Konkrete Aussage: Vermitteln Sie „Fülle, nicht die Hülle".
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Keine Formate: Vermeiden Sie Formatierungen und Auszeichnungen.
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Aktiv formulieren: Gestalten Sie mit Verben den Titel lebendiger.
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Interpunktion: Verzichten Sie auf jegliches Satzzeichen im Titel.
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Untertitel: Wiederholen Sie keine im Titel vorkommenden Worte.
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Aktuelle Inhalte: Schreiben Sie im Präsens - "ist ..." (nicht wurde).
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Anrede: Verwenden Sie keine persönliche Anrede im Titel und Text.
Am Ende von Kapitel 4 erfahren Sie, was man sonst noch beim sicheren und korrekten Schreiben von eMails beachten muss. Weitere Informationen zu einem guten Schreibstil finden Sie auch zu Anfang von Kapitel 8.
Mit viel Eigeninitiative können Sie sich selbstverständlich einen eigenen Presseverteiler aufbauen. Ein solcher Verteiler ist allerdings nur sinnvoll, wenn die Texte bei den jeweils richtigen Redakteuren landen. Recherchieren Sie deren Kontaktdaten am besten auf telefonischem Wege, sonst besteht kaum eine Chance, in die Zeitung/Zeitschrift oder das Online-Magazin zu gelangen. Achten Sie darauf, den Presseverteiler durch den Einsatz des BCC-Feldes der Mail geheim zu halten, damit nicht gleich jeder Redakteur sieht, an wen Sie Ihre Meldung schicken. Ganz einfach ist es sicher nicht, eine vernünftige List mit relevanten Medien für die Öffentlichkeitsarbeit zusammenzustellen. Orientieren Sie sich bei Ihrer Suche auf jeden Fall immer am Leser. Stellen Sie fest, für wen Ihre Meldung interessant sein könnte. So kreisen Sie die möglichen Medien enger ein. Für Presseaussendungen im großen Stil lohnt sich der Aufwand nicht, einen eigenen Presseverteiler aufzubauen. Greifen Sie hier besser auf Nachschlagewerke und Pressedienste mit einem umfassenden Pool an Redaktionsadressen zurück.
Starten
Sie anfangs regional begrenzt mit Ihrer Pressearbeit. Nerven Sie
allerdings nicht mit irrelevanten Meldungen, denn dann ignoriert Sie
die Presse recht schnell. Greifen Sie für die lokale Pressearbeit am
besten auf ein bis zwei gute Redaktionskontakte zurück, wenn Sie sie
haben, damit allein bewirken Sie schon sehr viel. Je nach Größenordnung
lohnt es sich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, überregionale
Tageszeitungen oder Magazine anzuschreiben. Nach und nach entsteht so
ein Pool an Journalisten, die sich für Ihre Pressemitteilungen
tatsächlich interessieren und diese gelegentlich in den Print- oder
Online-Medien veröffentlichen. Geeignete Redakteure finden Sie
beispielsweise hier:
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Fachzeitschriften: Speziell auf das angesprochene Fachpublikum ausgerichtete Fakten, die gezielt die Leserschaft ansprechen.
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Radiosender: Spannende Meldungen aus der Region mit hohem Nutz- oder Unterhaltungswert für die lokale Zielgruppe des Senders.
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Stadtmagazine: Mitteilungen mit regionalem Schwerpunkt für die sehr konkrete Zielgruppe des Magazins.
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Tageszeitungen (lokal): Meldungen und Geschichten aus der Region, die für die lokale Bevölkerung von besonderem Interesse sind.
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Wirtschaftszeitungen: Überwiegend Meldungen mit wirtschaftlichem Hintergrund: Innovationen, Kooperationen und Außergewöhnliches.
Weiterführende Informationen
news aktuell GmbH von dpa - Presse- und Investor-Relation Arbeit
Huber Verlag GmbH - Pressemitteilungen aus ITK und eBusiness
pressetext Nachrichtenagentur GmbH - Online PR und Marketing Services
GWV Fachverlage GmbH - Umfassende Medienkontakte in Zimpel Online
