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Exportfunktionen für das Produktmarketing

Das mit den Bestellungen aus dem Online-Shop ist so eine Sache. Irgendwie müssen die Bestellungen aus dem Shop zum Warenwirtschaftssystem. Je umfassender das Schnittstellenangebot in der Shop-Software, desto leichter gelingt die Anbindung an eines der gewünschten Warenwirtschaftssysteme. Noch schwieriger sieht die Sache mit Ihren Produkten aus. Wer intensiv Online-Marketing in Produktsuchmaschinen betreiben will, der muss aus seinem Shop die Produktdatenbank an mehrere andere Dienstleister versenden. Mit Sicherheit sind diese nur selten kompatibel, so dass Sie jedes Mal eine andere Datei für den Datenaustausch benötigen. Das würde man im Datenbankumfeld als 1:n-Beziehung bezeichnen. Das Problem dürfte deutlich erkennbar sein. Daher lohnt sich gerade für kleinere Unternehmen die Zusammenarbeit mit speziellen Diensteanbietern.

Anmelde- und Informations-Webseite von Diensteanbietern, die mit mehreren Portalen zusammenarbeiten:

Eine weitere Schwierigkeit liefert die preisliche Einschätzung des relevanten Klickpreises. Sie wollen natürlich nicht zu viel pro Klick zahlen, denn warum sollten mehr als nötig ausgeben. Andererseits bringt Ihnen ein zu niedriger Preis keine Kunden, denn dann steht Ihre Anzeige erst einige Seiten später. Übrigens: Die oberste Position erhält durchschnittlich 34 % aller Klicks, die zweite 25 %, die dritte 19 %, die vierte 13 % und die fünfte nur noch 9 %. Als grobe Richtschnur hat sich das Unternehmen explido WebMarketing den monatlich erscheinenden SPIXX-Index ausgedacht. Dieser wertet für Google (70 %), Yahoo! Search Marketing (20 %) und Miva (10 %) aus, wie viel Sie dort für die erste Werbeposition bezahlen müssen. Die Zahlen in Klammern geben die aktuelle Gewichtung der einzelnen Suchmaschinen im SPIXX-Index wieder. Anhand der Marktanteile dieser drei Diensteanbieter errechnet sich ein gewichteter Durchschnittswert. Hierzu analysiert das Unternehmen 180 häufig eingegebene Keywords aus bislang fünfzehn unterschiedlichen Branchen von Auto & Motorrad bis Wellness.


Selbstverständlich sollten Sie bei Ihrer Betrachtung berücksichtigen, dass das Gebot für die erste Position meist deutlich höher ist als der tatsächlich gezahlte Preis. Denn zum Teil ist ein Gebotsagent aktiv, der dafür sorgt, dass stets nur 1 ct. mehr bezahlt wird als für die zweite Position. Der Index bezieht deshalb die zweite Position in die Berechnung mit ein.

Branche

Google

Yahoo!

Miva 

Auto & Motor
Beauty
Computing
Dienstleistungen
Elektronik, Video & HiFi
Essen & Trinken
Geld & Finanzen
Handy
Immobilien
Mode
Partnersuche & Erotik
Reise
Shopping
Versicherungen
Wellness

0,81 €
0,82 €
1,28 €
2,11 €
0,84 €
0,55 €
2,10 €
1,12 €
0,74 €
0,70 €
1,00 €
1,25 €
0,87 €
5,36 €
0,67 €

0,35 €
0,49 €
0,68 €
1,25 €
0,57 €
0,40 €
1,46 €
0,45 €
0,40 €
0,62 €
0,54 €
0,69 €
0,54 €
2,46 €
0,68 €

0,18 €
0,29 €
0,28 €
0,33 €
0,19 €
0,21 €
0,47 €
0,17 €
0,27 €
0,23 €
0,16 €
0,24 €
0,25 €
0,46 €
0,22 €

Tabelle 10.10: SPIXX-Preisindex für Februar 2006

Bieten Sie selbst für den Suchbegriff „Marmelade" 50 ct. und es gibt nur einen zweiten Konkurrenten, der dafür 20 ct. bietet, zahlen Sie letztendlich selbst nur 21 ct.; in Tabelle 10.10 würde für Ihren Bereich also 21 ct. stehen. Anhand des Preisindex erkennen Sie schnell, dass für Versicherungen fast astronomisch anmutende Klickpreise gezahlt werden. Ob sich das im Einzelfall wirklich lohnt, muss jeder selbst überlegen. Deshalb übertreiben Sie es nicht mit dem voreingestellten Budget, sonst sind schnell 50 € pro Tag weg.

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