
Entwicklung des Verkaufsrangs bei Amazon
Wir
haben aus eigenem Interesse und verständlicher Neugier die Entwicklung
des Verkaufsrangs bei Amazon beobachtet. Das Buch war bereits ein paar
Monate vor der Veröffentlichung gelistet. Für uns war es besonders
interessant, dass das Buch schon vor dem Erscheinungstermin verkauft
werden konnte. Da die Buchkäufer zu diesem Zeitpunkt, bis auf den Titel
und den groben Inhalt, kaum Informationen hatten. Hier macht sich
natürlich der Verlagsbonus bemerkbar. Das Buchschreiben und der
Buchverkauf für einen renommierten Verlag ist natürlich deutlich
einfacher, als für einen Wald-und-Wiesen-Verlag.
Ab 01. Juni 2006 war es dann soweit. Das Buch war gedruckt und wurde an die Buchhandlungen ausgesendet, die das Buch vorab bestellt hatten. Der Verkauf konnte starten. Unterstützt wurde das ganze noch am 01. und 02. Juni mit Hilfe von Pressearbeit durch den Verlag Markt+Technik (openPR) und durch eine eigene Pressemeldung (Pressebox). So richtig los ging es dann aber erst ab 10. Juni.
Seitdem
ändert sich fast täglich der Verkaufsrang. Unser bestes Ergebnis war
Platz 477 (!!!), allerdings war dies leider nicht von Dauer. Inzwischen
pendeln die Verkaufszahlen auf folgendenwöchentlichen Werten:
Abbildung: Amazon Verkaufsrang für "Der Online Shop" (ISBN 3-8272-4048-4)
Seit Anfang Juni 2006 ist der Verkaufsrang nicht mehr so stabil, wie in den ersten Wochen. Anfangs änderte sich der Rang etwa alle 4 bis 10 Tage. Inzwischen kommt es schon mal vor, dass der Verkaufsrang an einem Tag zwischen 3.000 und 30.000 pendelt. Auch die inzwischen vielen positiven Rezensionen und Empfehlungen der Leser und Buchkäufer ändern daran wenig. Unser persönliches Ziel war es immer unter die ersten 10.000 zu kommen. Aber da es sich bei unserem Buch schon fast um einen Exoten (für den Verlag Markt+Technik) handelt ist das nicht gerade einfach. Leichter tun sich hier Autoren, die ein Buch zum Thema "eBay" oder "xt-Commerce" schreiben, allein der Markenname zieht die Käufer schon an. Hier spielt es seltsamerweise auch kaum eine Rolle, ob man gute oder schlechte Bemerkungen bei Amazon vorfindet. Gibt es nicht viel Auswahl wird das Buch gekauft, egal was die anderen darüber denken. Im Grunde ist das Marketing schon eine komische Sache, Hauptsache es wird über ein Werk berichtet. Denn besser hat man als Autor eine schlechte Werbung, als gar keine Publicity. Wir warten beispielsweise immer noch auf unsere erste Rezension in einem Fachmagazin. Vielleicht haben Sie ja inzwischen einen Beitrag gefunden?
Seit Anfang Juli 2006 ist unser Buch in der Bestseller Liste von Amazon gelandet. In der Rubrik "Computer & Internet" steht es inzwischen unter den 100 besten Titeln. Bei den Computerbüchern des Verlags Markt+Technik ist es inzwischen in die Top Ten eingestiegen. "Schau mer mal", wie es weitergeht.
Seit Anfang Juli pendelt der Verkaufsrang um die 2.500. Unser Ziel ist also locker erreicht, doch jetzt wird man plötzlich "gierig". Na vielleicht schafft man es ja in der Bestseller-Liste noch weiter zu steigen. Wobei wir inzwischen schon mehr erreicht haben als wir ursprünglich gehofft hatten, so dass einem Nachfolgeprojekt wohl kaum etwas im Wege steht. An einem aktuellen Thema arbeiten wir gedanklich auch schon.
Weiterführende Informationen
- Wie Bücher zu Bestsellern werden (von Rainer Scharf auf pro-physik.de)
